BVCP https://bvcp.de Bundesverband Copter Piloten e.V. – Multicopter ( Dohnen ) Sat, 04 Apr 2020 20:18:53 +0200 de-DE hourly 1 Unser Partnerverband APD im Kampf gegen Corona https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/unser-partnerverband-apd-im-kampf-gegen-corona/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=unser-partnerverband-apd-im-kampf-gegen-corona https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/unser-partnerverband-apd-im-kampf-gegen-corona/#respond Sat, 04 Apr 2020 18:24:26 +0000 https://bvcp.de/?p=21704 Bogotá, 4.3.2020: Die kolumbianische Polizei setzt spezielle „Drohnenteams“ ein, um die Einhaltung der Quarantänemaßnahmen zu überwachen, die als Reaktion auf die Corona-Virus-Pandemie verhängt wurden. Der Einsatz von Drohnen ermöglicht es ihnen, Verletzungen der Regeln der sozialen Distanzierung und der Selbstisolierung in Echtzeit zu erkennen und Audiobotschaften an die Bürger zu verbreiten, in denen sie aufgefordert werden, in ihren Häusern zu bleiben. […]

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Bogotá, 4.3.2020: Die kolumbianische Polizei setzt spezielle „Drohnenteams“ ein, um die Einhaltung der Quarantänemaßnahmen zu überwachen, die als Reaktion auf die Corona-Virus-Pandemie verhängt wurden.

Der Einsatz von Drohnen ermöglicht es ihnen, Verletzungen der Regeln der sozialen Distanzierung und der Selbstisolierung in Echtzeit zu erkennen und Audiobotschaften an die Bürger zu verbreiten, in denen sie aufgefordert werden, in ihren Häusern zu bleiben. Kolumbien folgt damit dem Beispiel von China oder Spanien.

Unser Ehrenmitglied Pablo Heredia Cantillana

Unsere Freunde im südamerikanischen Copter-Verband APD (Asociación de Profesionales de Drones) gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie arbeiten an der Entwicklung von Desinfektionsmöglichkeiten per Drohneneinsatz. Hier werden unterschiedliche handelsübliche Agrardrohnen getestet und notfalls modifiziert. Ein Problem ist, dass sich die landwirtschaftlichen Sprühprozesse von denen der Desinfektion unterscheiden und mit den Sprühcoptern der Durchfluss der Chemikalien nicht wie nötig kontrolliert werden kann. Die Wirksamkeit hängt von den verwendeten Desinfektionsmitteln und der Restmenge ab, die auf der Oberfläche verbleiben muss.

Der APD testet relativ kleine kabelgebundene Drohnen (Matrice 600 oder Tarot S900), die mit der Flüssigkeit von einem LKW versorgt werden und prüft, ob Durchflussrate, Tröpfchengröße und Abdeckung wirklich funktionieren und ob sie für die Desinfektion effizient sind.

Desinfiziert werden sollen vor allem Oberflächen, mit denen die Menschen in Kontakt kommen, auch wenn noch nicht vollständig belegt ist, ob sich Menschen infizieren, die diese Oberflächen berühren und wie lange das Virus tatsächlich in der Luft verbleibt oder sich auf diesen Oberflächen ablagert.

Zudem unterstützt der APD auch die örtlichen Behörden bei der Warnung der Bevölkerung und nutzt die sehr einfach zu bedienende DJI Enterprise DUAL um die Konzentration von Personen in öffentlichen Bereichen zu überprüfen…

Drohnen gegen COVID-19

APD arbeitet mit Institutionen zusammen, um diese Technologie in die ungeschütztesten Gebiete in Gemeinden und städtischen Zentren mit gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu bringen.
Die Integration der Drohnen-Technologie wird für die Entwicklung hocheffizienter Desinfektionen an öffentlichen Orten, für die Kommunikation und Überwachung von Risiken sowie für die aktuelle Überprüfung der Außentemperatur von Menschenmassen vorgeschlagen.

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Bald Corona-Tests per Drohne? https://bvcp.de/multicopter-news/soziale-projekte/bald-corona-tests-per-drohne/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bald-corona-tests-per-drohne https://bvcp.de/multicopter-news/soziale-projekte/bald-corona-tests-per-drohne/#respond Thu, 26 Mar 2020 13:35:45 +0000 https://bvcp.de/?p=21676 Lufttaxis für Medikamente oder Staumessungen an Grenzen aus der Luft: Krankenhäuser und Notdienste greifen in der Corona-Krise auf Drohnen als Helfer aus der Luft zurück. FlyNex bietet Pro-bono-Unterstützung für Rettungs- und Einsatzkräfte bei geplanten Drohnen-Flügen. Was vor wenigen Wochen in Hamburg noch als Pilot-Projekt erfolgreich getestet wurde, findet durch die Corona-Krise auf einmal Einzug in die Realität: Drohnen als Lufttaxis […]

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Lufttaxis für Medikamente oder Staumessungen an Grenzen aus der Luft: Krankenhäuser und Notdienste greifen in der Corona-Krise auf Drohnen als Helfer aus der Luft zurück. FlyNex bietet Pro-bono-Unterstützung für Rettungs- und Einsatzkräfte bei geplanten Drohnen-Flügen.

Was vor wenigen Wochen in Hamburg noch als Pilot-Projekt erfolgreich getestet wurde, findet durch die Corona-Krise auf einmal Einzug in die Realität: Drohnen als Lufttaxis für medizinische Zwecke. Das Leipziger Unternehmen FlyNex hat zusammen mit dem BMVI, Lufthansa Technik, ZAL, der GLVI, der Stadt Hamburg und anderen, mit dem Medifly-Hamburg-Projekt Anfang Februar unter echten Bedingungen gezeigt, dass der Transport von medizinischen Gütern zwischen Krankenhäusern einwandfrei möglich ist.

Aber auch Polizei, THW und Feuerwehren greifen immer öfter in den letzten Tagen auf Drohnen zurück. Inzwischen sind die meisten Einsatzkräfte mit eigenen Geräten ausgestattet. FlyNex unterstützt jetzt Ersthelfer und Behörden auf eigene Kosten, wenn Drohnen aus der Luft bei Staumessungen, zum Transport oder zu anderen Zwecken fliegen sollen. Für den Mitgründer von FlyNex, Christian Caballero, ist das Angebot ein solidarischer Dienst in der aktuellen Situation.

Wir sehen auch, wie Drohnen etwa in China oder Spanien zum Teil eingesetzt wurden. Diese Einsatz-Szenarien sehen wir hier in Deutschland allein aus Datenschutz- und Gründen eines verantwortlichen, helfenden Handels definitiv nicht. Wir wollen in der derzeitigen Lage als junges Unternehmen helfen und uns mit den Einsatzkräften solidarisch zeigen. Wenn Rettungsdienste, Krankenhäuser, Polizei oder Feuerwehren auf einen Drohnen-Einsatz zurückgreifen wollen, stehen wir nach unseren Kapazitäten zur Verfügung

betont Christian Caballero, COO und Mitgründer von FlyNex in Hamburg.

Erste Einrichtungen und Behörden haben in den letzten Tagen schon Kontakt aufgenommen, um hier bei Engpässen und bestimmten Aufgaben auf Drohnen-Flüge zurück greifen zu können. FlyNex unterstützt bei der gesamten Abwicklung, stellt notfalls auch ein Fluggerät. Die Arbeit leistet FlyNex unentgeltlich und setzt seine Mitarbeiter bei Bedarf auch vor Ort zur freiwilligen Unterstützung ein.

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FAQs zu Drohnen für Copter Piloten https://bvcp.de/multicopter-news/recht/faqs-zu-drohnen-fuer-copter-piloten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=faqs-zu-drohnen-fuer-copter-piloten https://bvcp.de/multicopter-news/recht/faqs-zu-drohnen-fuer-copter-piloten/#respond Mon, 09 Mar 2020 01:50:52 +0000 https://bvcp.de/?p=21584 Der Beitrag FAQs zu Drohnen für Copter Piloten erschien zuerst auf BVCP.

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Was bleibt, was kommt, was wird neu für uns Copter-Piloten?

Kurz gefragt – schnell geantwortet

Die EU hat eine neue Regulierung zur Nutzung von Drohnen erlassen und die Mitgliedsstaaten müssen diese bis zum 1. Juli 2020 in nationales Recht umgewandelt haben. Die EASA, verantwortlich für die Regelung des europaweiten Luftverkehrs,  hat die neue europaweit einheitliche Regelung für Drohnen entwickelt und diese risikobasiert in drei Kategorien unterteilt.

Derzeit ist erst die erste von drei Risiko-Kategorien umfassend erarbeitet und veröffentlicht worden, die Open Category, weshalb wir uns im Moment auch auf diese konzentrieren möchten.

Sobald die EASA die Spielregeln für die weiteren Kategorien veröffentlicht, werden wir auch zu diesen FAQs erstellen. Diese werden laufend mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) abgestimmt, damit wir hier möglichst alle eine verbindliche und einheitliche Sprache sprechen und so die Community schneller informieren können.

FAQs zur EU-Neuregulierung

Wir beantworten Eure Fragen zur kommenden EU-Regulierung

Es kann sich also laufend noch was ändern, erweitern oder Neues hinzukommen. Wir ergänzen die Sammlung gerne mit Euren Fragen. Schreibt einfach an info@bvcp.de

Allgemeine Fragen

Hier findet Ihr übergreifende Fragen, die für verschiedene der neuen Kategorien oder der nachfolgenden Einsatzzwecke gelten.

Die neue EU-Regulierung unterscheidet nicht zwischen privat oder gewerblich geflogenen Drohnen, sondern nach deren Einsatzrisiko – abhängig von Bauart und Gewicht der Drohne sowie von der Qualifikation des Steuerers und des geplanten Einsatzzwecks, insbesondere hinsichtlich der Nähe zu Personen. Eine Unterscheidung zwischen   und , müsst Ihr hier als private Copter-Piloten vor allem die Open Category und eventuell die Specific Category betrachten. In die Specific Category fällt man automatisch – ganz gleich ob privat oder gewerblich geflogen – wenn man die Bedingungen für die Open Category nicht erfüllt. Umgekehrt gilt: auch gewerblich geflogene Copter-Einsätze können über die Open Category abgedeckt sein, wenn man deren Bedingungen erfüllt. Damit erübrigen sich manchmal die sonst nötigen Erlaubnisverfahren der Specific Category. Die Certified Category ist den hochriskanten Einsätzen vorbehalten (wie z.B. Personen- oder Schwerlasttransport mit Drohnen) und eine Erlaubnis hierfür in jedem Fall individuell zu beantragen.

Drohnen, die vor dem 1. Juli 2020 in den Verkehr gebracht worden sind, haben noch keine CE-Kennzeichnung, wie sie von der EASA vorgeschrieben ist und erfüllen meist auch nicht die technischen Hauptanforderungen (s. Abb.). Aber das bedeutet nicht, dass diese nicht mehr geflogen werden können. Ob das allerdings in der Open Category nur in bestimmten Unterklassen möglich sein wird, klärt sich noch.

Das ist von der EU so vorgesehen. In welchem Umfang, bestimmt jedoch der jeweilige Mitgliedsstaat. Hier ist in Deutschland noch keine Entscheidung gefallen. Wir informieren Euch, sobald das geklärt ist.

Open Category

Hier findet Ihr Fragen zur Open Category – der Kategorie für risikoarmen Einsätze von Drohnen.

In jedem Fall musst Du die Betriebsanleitung gelesen haben. Schließlich sollte man sich erstmal mit der neuen Technik vertraut machen. Das gilt für alle Klassen und Unterkategorien. Ab 250 gr. Abfluggewicht ist dann zusätzlich ein Online-Training mit Online-Prüfung zu absolvieren – durchgeführt und organisiert vom LBA.

Grundsätzlich dürfen Drohnen in der Open Category bis auf die Untergruppe A2 in allen Unterkategorien nach bestandener Online-Prüfung geflogen werden.
Aber Achtung! Sobald die weiteren Rahmenbedingungen nicht mehr erfüllt werden, wie die 
  • Technischen Anforderungen an die Drohne
  • Elektronische ID und Geo-Awareness
  • Abstand der Drohne zu Personen
kann das bedeuten, dass die Drohne in die Specific Category, der mittleren Risikostufe, rutscht und damit ganz andere Voraussetzungen für den Betrieb gegeben sind.

Nach Bestehend der erweiterten Theorieprüfung darfst Du auch in der Unterkategorie A2 der Open Category fliegen, und zwar mit einer Drohne unter 900 gr. Abfluggewicht, mit weniger als 80J kinetischer Energie, in der Nähe von Personen aber in sicherem Abstand zu nicht involvierten Personen.

Eine Registrierung des UAS-Steuerers ist grundsätzlich erforderlich bis auf die CE-Klasse C0. Hier dann nur, wenn die Drohne mit einer Kamera oder sonstigen Sensorien ausgerüstet ist, die die Persönlichkeitsrechte von Menschen beeinträchtigen könnte.

Zukünftig werden Drohnen mit den von der EASA entwickelten CE-Klassen gekennzeichnet sein. Diese werden nach Gewicht und technischer Spezifikation der Drohnen vergeben und regeln für jeden leicht erkennbar den späteren Nutzungsumfang. So kann eine Drohne der CE-Klasse C1 und C2 beispielsweise einzelne Personen überfliegen und nur in der Klasse C1 ist eine bestandene Onlineprüfung erforderlich, während Drohen mit C2-Kennzeichnung einen sicheren Abstand zu nicht vorher involvierten Personen halten muss und zudem einen Kenntnisnachweis in Form einer vertiefenden Theorieprüfung benötigt. Während in den CE-Klassen C3 und C4 erst gar keine nicht involvierten Personen zu erwarten sein dürfen oder man sich gleich in sicherer Entfernung zu Städten befinden muss.

Hier gibt es zwei Möglichkeiten: < 250 gr. Abfluggewicht oder schwerer bis unter 25 kg. Entsprechend muss Du Dich an die Vorgaben der Open Category halten.

Als Eigenbauten gehören sie keiner CE-Klasse an.

Den Mitgledsstaaten ist für den Übergang ein Spielraum bis 1. Juli 2022 eingeräumt worden.
In diesem Zeitraum kann noch nach der bisherigen LuftVO geflogen werden – natürlich nur innerhalb Deutschlands.
Für’s Ausland brauch es dann schon den neuen „Drohnen-Führerschein“.

Das ist von der EU so vorgesehen. In welchem Umfang, bestimmt jedoch der jeweilige Mitgliedsstaat. Hier ist in Deutschland noch keine Entscheidung gefallen. Wir informieren Euch, sobald das geklärt ist.

BOS

Hier finden sich Fragen aus dem Bereich BOS – Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
Obwohl von den meisten Verboten weitestgehend befreit, müssen auch diese sich an Grundregeln des Luftverkehrs haben, ansonsten stellen die eingesetzten Drohnen selbst ein hohes Risiko dar.

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum.
Mit voranschreitender Technik sind weitere Einsatzmöglichkeiten denkbar.

Heute nutzbare Einsatzmöglichkeiten sind u.a.:

• Luftbildaufnahmen zur Lagefeststellung, Lagedarstellung und Dokumentation,

• Ortung von Menschen oder Tieren mit Infrarotbild-Kameras,

• Detektion von (versteckten) Wärmequellen/Glutnestern,

• Detektion von Gefahrstoffen und Strahlenquellen mit speziellen Messgeräten.

Der Transport von Geräten, Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln sowie der Aufbau eines WLAN-Netzes oder die Verlängerung von Funkstrecken sind weitere hilfreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Für den Betrieb von Drohnen gelten nationale, europäische und internationale luftrechtliche Vorschriften. Wichtige nationale Vorschriften sind z. B. die Luftverkehrsordnung (LuftVO), das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) sowie die Luftverkehrszulassungsordnung (LuftVZO).

Darüber hinaus können amtliche Bekanntmachungen wie die Nachrichten für Luftfahrer (NfL), Notice(s) to Airmen (NOTAM5), das Luftfahrthandbuch AIP sowie ICAO-Karten von Bedeutung sein.

Der für BOS priviliegierte Betrieb deckt auch den Betrieb unter Aufsicht ab. Hiermit werden die Fälle erfasst, in denen die Behörde über keine eigenen Geräte verfügt, sondern sich diese zur Verfügung stellen lässt. In diesen Fällen beaufsichtigt sie den Einsatz und trägt die Verantwortung.

Mit der Übernahme der Aufsicht durch BOS wird auch die entsprechende Haftung übernommen. Beim Betrieb unter Aufsicht sollte daher sichergestellt sein, dass die aufsichtsführende Person umfassende Kenntnisse der Empfehlungen für gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz hat. Bei Beauftragung Dritter unter Aufsicht von BOS können Amtshaftungsansprüche in Betracht kommen.

Ja, wie auch für private und kommerzielle Geräte gilt eine Kennzeichnungspflicht ab einem Startgewicht von 0,25 kg.

In unserem Shop finden Sie eine Auswahl verschiedenster Drohnen-Plaketten in unterschiedlichen Größen, Farben und Ausführungen, auch mit Abzeichen, Logo oder QR-Code kombinierbar – alle gemäß den Anforderungen der Behörden und der Hersteller.

Drohnen als sog. Luftfahrzeuge unterliegen den RegeLungen über die Haftpflicht für Drittschäden nach dem LuftVG. Der Betrieb von Luftfahrzeugen ist in der Regel nicht über die Privathaftpflichtversicherung abgedeckt, sondern bedarf einer gesonderten Halter-Haftpflichtversicherung. Bund und Länder sind als ”Selbstversicherer“ hiervon ausgenommen.

Bei großflächigen und/oder komplexen Einsatzlagen kann der Betrieb von mehreren Drohnen ggf. durch mehrere Einheiten erforderlich sein. Für den sicheren Einsatz sind nach den Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen dann neben der jeweiligen Drohneneinheit ggf. zusätzliche Funktionen zu besetzen wie bspw. ein Abschnittsleiter und/oder Flugleiter.

In den Gemeinsamen Regelungen wird empfohlen, einen „Abschnittsleiter Drohnen“ einzusetzen, wenn mehrere Drohnen im Einsatz sind. Er koordiniert den Drohneneinsatz taktisch und stellt die Verbindung zur Einsatzleitung her.

Der Flugleiter Drohnen koordiniert den Flugverkehr an einem Start- und Landeplatz, wenn mehrere Drohnen eingesetzt werden. Dies umfasst u.a. die Start- und Landefreigabe und die Abstimmung mit dem „Abschnittsleiter Drohnen“.

Bemannte Luftfahrzeuge haben Vorrang vor unbemannten, d.h. eine Drohne der 805 ist bei Annäherung eines Hubschraubers grundsätzlich unverzüglich zu landen, um die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten. Das gilt auch bei Annäherung von nicht autorisierten Luftfahrzeugen.

Wenn eine Absprache zwischen den verantwortlichen Luftfahrzeugführern erfolgt ist, kann ein Betrieb von Drohnen an einer Einsatzstelle fortgesetzt werden. Die Absprache kann unmittelbar oder auch durch die verantwortlichen führenden Stellen (Leitstelle, Flugleiter Drohne, Abschnittsleiter Drohne, etc.) erfolgen.

Der Drohnensteuerer führt ein persönliches Flugbuch. Darüber hinaus wird empfohlen, den Betrieb der Drohne einschließlich aller System-Komponenten sowie besondere Vorkommnisse in einem gerätespezifischen Flugbuch zu dokumentieren und dieses aufzubewahren.

Besondere Vorkommnisse beim Drohneneinsatz sind der Einsatzleitung zu melden. Ggf. kann es sinnvoll sein, Auszüge aus der Flugdokumentation in der Einsatzdokumentation zu ergänzen.

Der BVCP bietet in seinem Shop ein professionelles Flugbuch zur Dokumentation an, das bereits den neuen, europäischen Richtlinien entspricht.

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Taking off together https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/taking-off-together/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=taking-off-together https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/taking-off-together/#respond Fri, 06 Mar 2020 00:20:07 +0000 https://bvcp.de/?p=21522 Mit WBS und BVCP sicher und aufgeklärt abheben. Die zum 1. Juli 2020 kommende Einführung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 wirft viele Fragen zur neuen Regulierung der Luftverordnung nach europäischem Recht auf. Sie soll mehr Sicherheit bringen und den Copter-Piloten mehr Freiräume. Aber ist sie auch verständlich und praxisnah? Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Zukünftig werden Drohnen eine immer präsentere Rolle […]

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Mit WBS und BVCP sicher und aufgeklärt abheben.
Die zum 1. Juli 2020 kommende Einführung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 wirft viele Fragen zur neuen Regulierung der Luftverordnung nach europäischem Recht auf. Sie soll mehr Sicherheit bringen und den Copter-Piloten mehr Freiräume. Aber ist sie auch verständlich und praxisnah?

Wer wird denn gleich in die Luft gehen?

Zukünftig werden Drohnen eine immer präsentere Rolle in unserem Alltag spielen und damit auch Konfliktbereiche zunehmen. Schon heute sind Auseinandersetzungen zwischen Copter-Piloten und Bevölkerung oder Behörden keine Seltenheit.
 
Unsere Aufgabe als Verband sehen wir insbesondere darin, die Bevölkerung aufzuklären und im Sinne unserer AERIAL CULTURE Copter-Piloten für einen verantwortungsvollen, respektvollen Einsatz ihrer Drohnen zu gewinnen. 
 
Wir konnten Christian Solmecke mit seiner Rechtsanwaltskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE als Justiziar für den BVCP gewinnen! Er wird uns u.a. bei den Aufklärungsarbeiten zu den europäischen Regeln für den Betrieb unbemannte Luftfahrzeuge tatkräftig unterstützen.
 

Alles was Recht ist

WILDE BEUGER SOLMECKE Rechtsanwälte mit Hauptsitz im Herzen der Medienhauptstadt Köln gehört seit über 30 Jahren bundesweit zu den renommierten und führenden Kanzleien im Bereich des Medien- und Urheberrechts.

Unser Team aus hochqualifizierten Anwälten ist darüber hinaus auf das IT- und Internetrecht, den Datenschutz, E-Commerce, das Wettbewerbs-, Marken- und Arbeitsrecht spezialisiert. Wir beraten Unternehmen, Start-Ups, Selbständige und Privatpersonen bundesweit.

Insbesondere für Copter-Piloten ist es von enormer Wichtigkeit, die teils komplexen rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen. Als Kanzlei decken wir alle relevanten Rechtsbereiche ab. WILDE BEUGER SOLMECKE ist immer für Sie da – dort wo Sie uns brauchen. Wir setzen für Sie Ihre außergerichtlichen und gerichtlichen Interessen durch und beraten Sie als leidenschaftliche Dienstleister jederzeit hochqualifiziert und umfassend. Neben unserem Kölner agieren wir bundesweit an allen wichtigen Standorten. Unsere Expertise und Branchenkenntnis setzen wir ein, um Sie zielführend zum Erfolg zu bringen.

Wir betreuen sowohl deutsche als auch englischsprachige Mandanten. Wir garantieren Ihnen eine professionelle, zukunftsorientierte und fachübergreifende Beratung. Mit unternehmerischem Denken und Freude am Anwaltsberuf entwickeln wir gemeinsam und in enger Absprache mit Ihnen Ihre ideale Strategie und die maßgeschneiderte Lösung für Ihr Anliegen.

 

Kontakt

Wilde Beuger Solmecke
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
www.wbs-law.de

E-Mail: muenchrath@wbs-law.de

Büro Köln
Kaiser-Wilhelm-Ring 27-29 | 50672 Köln

T: +49 (0) 221 – 95 15 63 – 22

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EASA veröffentlicht Easy Access Rules für Drohnen https://bvcp.de/multicopter-news/recht/21509/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=21509 https://bvcp.de/multicopter-news/recht/21509/#respond Wed, 04 Mar 2020 17:53:49 +0000 https://bvcp.de/?p=21509 Die neue Veröffentlichung der EASA enthält die Regeln und Verfahren für den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge, die in einem konsolidierten, leicht lesbaren Format mit erweiterten Navigationsfunktionen über Links und Lesezeichen angezeigt werden. Es umfasst die Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 der Kommission, die damit verbundenen akzeptablen Mittel zur Einhaltung der Vorschriften (AMC) und Leitlinien (GM) sowie die von der Kommission delegierte Verordnung (EU) […]

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Die neue Veröffentlichung der EASA enthält die Regeln und Verfahren für den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge, die in einem konsolidierten, leicht lesbaren Format mit erweiterten Navigationsfunktionen über Links und Lesezeichen angezeigt werden.

Es umfasst die Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 der Kommission, die damit verbundenen akzeptablen Mittel zur Einhaltung der Vorschriften (AMC) und Leitlinien (GM) sowie die von der Kommission delegierte Verordnung (EU) 2019/945 über unbemannte Flugzeugsysteme und über Betreiber unbemannter Flugzeugsysteme aus Drittländern.

Das Dokument wird regelmäßig aktualisiert, um weitere Änderungen und Weiterentwicklungen der Durchführungsbestimmungen (IR), der delegierten Vorschriften (DR), der AMC und der GM zu berücksichtigen.

Wir hoffen, dass es das Dokument bald auch in deutscher Sprache geben wird. Derzeit könnt Ihr die englische Fassung mit dem Titel Easy Access Rules for Unmanned Aircraft Systems aber schon bei der EASA herunter laden.

Die wichtigsten Inhalte werden wir für Euch in Kürze auf unserer Community-Seite „Copter & Recht“ zusammen fassen.

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Schulungen für den EU-Drohnenführerschein https://bvcp.de/multicopter-news/schulungen/schulungen-fuer-den-eu-drohnenfuehrerschein/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=schulungen-fuer-den-eu-drohnenfuehrerschein https://bvcp.de/multicopter-news/schulungen/schulungen-fuer-den-eu-drohnenfuehrerschein/#respond Mon, 24 Feb 2020 16:58:20 +0000 https://bvcp.de/?p=21468 Der Beitrag Schulungen für den EU-Drohnenführerschein erschien zuerst auf BVCP.

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Aus aktuellem Anlass haben wir nochmals beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) nachgefragt, welche Informationen es über die nötigen Schulungen für die erweiterte Theorieprüfung, den EU-Drohnenführerschein bzw. EU-Kompetenznachweis (LBA), gibt. Dieser wird für die Unterkategorie A2 der Open Category vorgeschrieben (ab 900 gr. max. Abfluggewicht oder für Drohnen mit einer kinetischen Energie unter 80 J). Das ab 250 gr vorgeschriebene Online-Training mit Online-Test wird vom LBA durchgeführt, welches auch die Fragen und das e-Learning hierzu entwickelt.

Im Netz finden sich bereits die ersten Anbieter für Kurse zum EU-Drohnenführerschein. Anders als dies den Anschein macht, gibt es allerdings noch keine detaillierten Informationen seitens des LBA. Laut deren Angaben sollen die Anerkannten Stellen erst Anfang Mai hierzu informiert werden.

Darstellung des EU-Nachweises für die Online-Prüfung

Lediglich der Kenntnisnachweis in Form der erweiterten Theorieprüfung wird von den Anerkannten Stellen durchgeführt. Voraussetzung hierfür ist jedoch der bestandene Online-Test. Aber dieser wird erst gegen Ende Mai fertig gestellt sein und ist überhaupt erst Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung des Kenntnisnachweises in Form einer vertiefenden Theorieprüfung. Demnach kann es keine Kurse mit Abschluss des „EU-Führerschein“ vor dem Juni 2020 geben.

Und noch ein weiterer Punkt wird oft falsch dargestellt. Denn laut Vorstellung des LBA ist eine praktische Schulung und Prüfung praktischer Fähigkeiten keine Voraussetzung für den EU-Drohnenführerschein. Das alles kann auch in Form einer Eigenschulung und Selbsterklärung erfolgen (siehe beiliegende Abbildung). Aus unserer Sicht wenig glücklich, da gerade in der mangelnden praktischen Erfahrung bei der Handhabung von Drohnen große Risiken liegen. Daher würden wir eine praktische Unterweisung durch Schulungsunternehmen begrüßen. Aber hier den Eindruck zu erwecken, das sei Voraussetzung für den EU-Drohnenführerschein, ist (leider) falsch.

Wer also sicher gehen möchte, dass er auch wirklich den EU-Kompetenznachweis (EU-Drohnenführerschein) im angebotenen Kurs erhalten kann, sollte Kurse ab Juni buchen. Die Großzahl der Schulungsunternehmen, so auch der BVCP, warten hier noch auf die Veröffentlichung der Details für die Anerkannten Stellen des LBA im Anfang Mai, um hier ihren Schülern eine den Anforderung des LBA passende Schulung und Prüfung zu bieten.

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BVCP zum europaweit geplanten Geofencing https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/bvcp-zum-europaweit-geplanten-geofencing/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bvcp-zum-europaweit-geplanten-geofencing https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/bvcp-zum-europaweit-geplanten-geofencing/#respond Mon, 24 Feb 2020 11:45:58 +0000 https://bvcp.de/?p=21457 24.02.2020 – Interview des BVCP im Fachdebattenportal unter Meinungsbarometer.info zur Debatte GEOFENCING GEGEN DROHNEN-VORFÄLLE Wie sensible Infrastruktur geschützt werden kann Geofencing ist eine hilfreiche Technik, die große Vorteile bringen kann, um über das On-Screen-Display den Fernpiloten automatisch zu warnen, wenn seine Drohne in einen geschützen Bereich einfliegt oder er dort starten will. Das verhindert versehentliches Fliegen in Schutzzonen. Der BVCP […]

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24.02.2020 – Interview des BVCP im Fachdebattenportal unter Meinungsbarometer.info zur Debatte

GEOFENCING GEGEN DROHNEN-VORFÄLLE
Wie sensible Infrastruktur geschützt werden kann

Geofencing ist eine hilfreiche Technik, die große Vorteile bringen kann, um über das On-Screen-Display den Fernpiloten automatisch zu warnen, wenn seine Drohne in einen geschützen Bereich einfliegt oder er dort starten will. Das verhindert versehentliches Fliegen in Schutzzonen.

Der BVCP sieht in der Einrichtung eines europaweiten einheitlichen Geofencings einen Zugewinn an Sicherheit im Luftverkehr und eine Chance, die großzügig ausgelegte Ausdehnung genereller Flugverbotszonen dem tatsächlichen Schutzbedarf anzupassen, z.B. räumlich oder tages- und jahreszeitlich für Naturschutzgebiete.

Das ganze Interview findet Ihr unter meinungsbarometer.info

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Erneuerung der Allgemeinverfügung für Bremen https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/erneuerung-der-allgemeinverfuegung-fuer-bremen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=erneuerung-der-allgemeinverfuegung-fuer-bremen https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/erneuerung-der-allgemeinverfuegung-fuer-bremen/#respond Fri, 21 Feb 2020 17:57:30 +0000 https://bvcp.de/?p=21435 Bremen, 21. Februar 2020. Die Luftfahrtbehörde Bremen hat aus der Not eine Tugend gemacht und sorgt bereits vor um für Copter-Piloten Planungs- und Betriebssicherheit zu erhalten, sollte – wie zu befürchten steht – bis zum 1.07.2020 die wichtigen Fragen zur neuen Regulierung der Luftverordnung nach europäischen Recht noch nicht gelöst bzw. in entsprechende Verordnungen umgesetzt sein. Damit nicht eine ähnlich unsichere […]

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Bremen, 21. Februar 2020. Die Luftfahrtbehörde Bremen hat aus der Not eine Tugend gemacht und sorgt bereits vor um für Copter-Piloten Planungs- und Betriebssicherheit zu erhalten, sollte – wie zu befürchten steht – bis zum 1.07.2020 die wichtigen Fragen zur neuen Regulierung der Luftverordnung nach europäischen Recht noch nicht gelöst bzw. in entsprechende Verordnungen umgesetzt sein. Damit nicht eine ähnlich unsichere Situation entsteht wie bereits im April 2017 zur zuletzt eingeführten LuftVerordnung.

Hier ein Auszug aus dem Schreiben zur Bekanntmachung:

Am 01. Juli 2020 steht mit Einführung der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 der bislang größte Umbruch im Bereich der unbemannten Luftfahrtsysteme (UAS) bevor. Mittelfristig werden die einheitlichen europäischen Vorgaben zu einer harmonisierten Implementierung von UAS im Luftraum führen und viele Vorteile für die Fernpilot*innen bieten.
Bis dies soweit ist, müssen behördlicherseits Umstrukturierungen hinsichtlich bestehender (Genehmigungs-)Prozesse, Formulare, Informationsmaterialien, Internetseiten etc. erfolgen. Da bislang die zukünftige Zuständigkeitsregelung noch nicht abschließend geklärt ist, verzögern sich auch die Umstrukturierungsmaßnahmen. Auch die zukünftige Ausgestaltung des §21b Luftverkehrs-Ordnung ist noch nicht bekannt. Hier sehen wir natürlich die Gefahr, dass für die Fernpilot*innen eine Phase der Unsicherheit entsteht, ähnlich den Folgemonaten des April 2017 nach Einführung der sog. „Drohnenverordnung“ in die bestehende Luftverkehrs-Ordnung.
Um den Fernpilot*innen im Bundesland Bremen (Stadt Bremen und Bremerhaven) ein gewisses Maß an Planungs- und Betriebssicherheit zu geben bei gleichzeitiger Beibehaltung eines hohen Sicherheitsniveaus für Dritte, ergreift die Luftfahrtbehörde Bremen folgende Maßnahmen im Rahmen ihrer derzeitigen Zuständigkeit:
  1. Die bestehende Allgemeinverfügung vom 9. März 2018, veröffentlicht im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen (Brem.ABl. S.186), wird zum 30. Juni 2020 widerrufen werden.
  2. Mit Geltungsbeginn der europäischen Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 über die Vorschriften und Verfahren für den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge am 1. Juli 2020 werden keine Erlaubnisse mehr nach nationalem Recht ausgestellt. Es gelten dann die Bestimmungen und Verfahren der Durchführungsverordnung.
  3. Basierend auf Artikel 21 der Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 besteht bis zum 14. Juni 2020 die Möglichkeit für Fernpilot*innen eine Allgemeinerlaubnis bei der Luftfahrtbehörde Bremen zu beantragen, mit derer sie ihr UAS innerhalb der Grenzen der Betriebsbedingungen und Nebenbestimmungen auch in der Umbruchsphase nach dem 01. Juli 2020 bis zum 01. Juli 2021 im Land Bremen noch betreiben können.
Diese Allgemeinerlaubnis basiert auf der bisherigen Allgemeinverfügung, enthält aber Modifizierungen zugunsten der Fernpilot*innen, die auf den gemachten Erfahrungen der letzten zwei Jahre beruhen. Weiterhin ist diese Allgemeinerlaubnis mit Augenmaß in Teilen auch an die zukünftige Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 angepasst. Weiterhin ist das Verfahren derart vereinfacht, dass keine weiteren Nachweise oder Anlagen mitgesendet werden müssen. Es bedarf also nur einer gewissen Form der „Registrierung“, um unseren Verwaltungsaufwand bei größtmöglichem Nutzen für die Fernpilot*innen zu minimieren. Diese „Registrierungen“ werden gesammelt und ab dem 15. Juni 2020 beginnen wir mit der Ausfertigung der Allgemeinerlaubnisse für die registrierten Fernpilot*innen für eine Pauschalgebühr in Höhe von 75,00 Euro mit Geltungsbereich Bremen und Bremerhaven.
Hinweis: Dieses Verfahren für diese spezielle Allgemeinerlaubnis wird keine Erlaubnis für das Überfliegen von Wohngrundstücken beinhalten, da wir hier den Nutzerkreis eng halten wollen. Eine pauschale Einschränkung der Privatsphäre der Betroffenen soll nicht erfolgen. Daher müssen bspw. Immobilienmakler oder andere mögliche Nutzer das Standardantragsformular benutzen und eine gesonderte Begründung für diesen Bedarf sowie weitergehende Nachweise liefern. Es ist somit im Einzelfall natürlich möglich auch dies zu beantragen, jedoch nicht in diesem speziellen Verfahren.
Zur weiteren Erläuterung hat die Luftfahrtbehörde Bremen ein Informationsblatt zur Weiternutzung der bestehenden Allgemeinverfügung zum Betrieb von Unbemannten Luftfahrtsystemen (UAS) in Bremen und Bremerhaven ab dem 01.07.2020 herausgegeben, das folgende Themen beinhaltet:
  • Basisinformationen zur Änderung der Allgemeinerlaubnis
  • Voraussetzungen zur Beantragung der neuen Erlaubnis
  • Antragsverfahren mit Fristen und Kosten
  • Betriebsbedingungen der erteilten Allgemeinerlaubnis
  • Antragsformular für die neue Allgemeinerlaubnis mit Anlage für Unternehmen

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Netzwerk-Treffen Rehkitzrettung https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/netzwerk-treffen-rehkitzrettung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=netzwerk-treffen-rehkitzrettung https://bvcp.de/multicopter-news/bvcp-news/netzwerk-treffen-rehkitzrettung/#respond Thu, 20 Feb 2020 15:10:26 +0000 https://bvcp.de/?p=21421 Die Mähsaison 2020 steht vor der Tür. Tausende Rehkitze sind wieder durch den Mähtod gefährdet. Doch in den letzten zwei Jahren hat sich viel für deren Schutz getan. Überall sind örtliche Rehkitzrettergruppen ins Leben gerufen worden und haben mit der Arbeit begonnen. Der BVCP unterhält bereits seit über 2 Jahren erfolgreich unter der Rubrik „Copter Services | Rehkitzrettung“ ein nach Bundesländern gegliedertes Verzeichnis […]

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Count-Down zur EU-Drohnen-Regulierung https://bvcp.de/multicopter-news/politik/count-down-zur-eu-drohnen-regulierung/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=count-down-zur-eu-drohnen-regulierung https://bvcp.de/multicopter-news/politik/count-down-zur-eu-drohnen-regulierung/#respond Sat, 25 Jan 2020 19:05:48 +0000 https://bvcp.de/?p=21104 Mehr offene Fragen als Antworten Das Ergebnis der Tagung des BMVI Drohnen-Beirat in Berlin gleich vorweggenommen: es gibt viele offene Fragen und leider noch nicht sehr viele Antworten. Im Zeitplan liegt man deutlich zurück, will und muss aber trotzdem zum 1. Juli 2020 die neue europäischen Richtlinie einführen. Damit steht das BMVI aber nicht alleine da. Selbst bei der Frage, […]

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Mehr offene Fragen als Antworten

Das Ergebnis der Tagung des BMVI Drohnen-Beirat in Berlin gleich vorweggenommen: es gibt viele offene Fragen und leider noch nicht sehr viele Antworten. Im Zeitplan liegt man deutlich zurück, will und muss aber trotzdem zum 1. Juli 2020 die neue europäischen Richtlinie einführen. Damit steht das BMVI aber nicht alleine da. Selbst bei der Frage, ob es für Anträge von Ausnahmegenehmigungen nur eine zentrale Zuständigkeit (Luftfahrt-Bundesamt) oder dezentrale Zuständigkeiten (Landesluftfahrtbehörden) geben soll, gibt es immer noch keine endgültige Entscheidung.

Und auch die EASA liegt hinter dem avisierten Zeitplan zurück und wird zum Sommer den gewerblichen Drohnenbetreibern in der Specific Category wohl kaum mehr als die beiden bereits entwickelten Standardszenarios anbieten. Über die Verfahren für SORA und die Voraussetzungen und Anforderungen für das Light UAS Certificate (LUC) ist auch noch nichts konkreteres in Erfahrung zu bringen.

Chancen nutzen: Regulierungen anpassen statt übernehmen

Dabei liegt in der Neuregulierung eine große Chance, die gießkannenartig verhängten Verbote der LuftVO sinnvoll anzupassen. Beispielsweise könnten Einschränkungen für Naturschutzgebiete auf den tatsächlichen Bedarf reduziert werden. Rohrwürmer im Watt stört es nun wirklich nicht, wenn Drohnen über sie hinwegfliegen…

Das alles ändert aber nichts daran, dass zum 1. Juli die europäische Regulierung in einer neuen nationalen Verordnung umgesetzt sein soll. Das wird nur mit einer großen Kraftanstrengung machbar sein und es steht zu befürchten, dass sich die Dinge zum Termin hin ähnlich überstürzen, wie schon bei der LuftVO 2017. Hier mussten wir anschließend sechs Monate darum kämpfen, bis Bund und Länder sich auf eine Regelung einigen konnten, die Ausnahmegenehmigungen in allen Bundesländern möglich machten.

Die angesprochenen Themen behandelten die Fragen um

  • künftige Aufgaben der Luftfahrtbehörden des Bundes und der Länder
    • Erlaubnisverfahren
    • Art und Weise der Festlegung geografischer UAS-Gebiete
    • Zukünftige Formen der Ausbildung und verantwortliche Stellen
  • Anpassung der Vorschriften des nationalen Luftrechts (insbesondere LuftVO)
  • Spannungsfeld Luftrecht und Naturschutz
  • Flugbetrieb mit UAS, die vor dem 1. Juli 2020 in den verkehr gebracht wurden
  • Registrierung von UAS-Betreibern: ab wann und wie?

Mehr Hintergrundinformationen findet Ihr in unserer Fachgruppe Copter & Recht

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