wie vielfach angekündigt und geleakt, wurde heute die neue DJI Mini 5 Pro vorgestellt. Hier eine Übersicht,  was die neue Drohne für Vorteile gegenüber der Mini 4 Pro zu bieten hat:


DJI Mini 5 Pro – die neue Referenzklasse unter 250 Gramm?

Mit der Mini 5 Pro hat DJI soeben die neueste Generation seiner ultrakompakten Drohnen vorgestellt. Sie bleibt – zumindest in der Standardausführung – unter der magischen Grenze von 250 Gramm und kombiniert damit maximale Flexibilität im Betrieb mit professionellen Kamerafunktionen, die bislang nur größeren Modellen vorbehalten waren.

Größerer Sensor für mehr Bildqualität

Das Herzstück der neuen Mini 5 Pro ist ein 1-Zoll CMOS-Sensor mit rund 50 Megapixeln und lichtstarker f/1.8-Blende. Damit setzt DJI einen klaren Schritt nach vorne gegenüber der Mini 4 Pro, deren Sensor kleiner ausfiel. Vor allem bei schwachem Licht und Szenen mit hohem Dynamikumfang eröffnet das neue Kamera-Setup deutlich mehr Reserven. Videografen dürfen sich zudem über 10-bit-Aufnahme in D-Log M und HLG freuen – eine Qualität, die bisher eher in der „Air“- und „Pro“-Serie zu finden war.

Video mit Profi-Ambitionen

Auch bei den Videoformaten wird nachgelegt: Die Mini 5 Pro beherrscht 4K mit 60 fps in HDR, 4K mit bis zu 120 fps für Slow Motion und soll sogar 5.4K mit 30 fps ermöglichen. Damit rückt die Mini-Serie endgültig in eine Liga auf, die auch für semiprofessionelle Filmprojekte interessant ist.

Flugzeit – ein echter Sprung

Besonders beachtlich ist die neue Akku-Generation:

  • Standard-Akku: ca. 36 Minuten Flugzeit bei unter 250 g Gewicht.

  • „Plus“-Akku: bis zu 52 Minuten, allerdings mit dem Hinweis, dass damit die 250 g-Grenze überschritten wird und damit andere rechtliche Rahmenbedingungen gelten können.

Damit bietet DJI den Piloten erstmals die Wahl zwischen maximaler Leichtigkeit und maximaler Ausdauer.

Sicherheit und Hinderniserkennung

Ein weiteres Highlight: Die omnidirektionale Hinderniserkennung wurde mit einer neuen LiDAR-Unterstützung kombiniert. DJI spricht von einem „Nightscape Omnidirectional Obstacle Sensing“, was bedeutet, dass die Sensoren auch bei Dämmerung und Dunkelheit zuverlässiger arbeiten. Ein entscheidendes Plus für sicheres Fliegen in komplexen Umgebungen.

Neue Funktionen für kreative Flüge

Mit dem 360° ActiveTrack lassen sich bewegte Objekte auch in dynamischen Situationen zuverlässig verfolgen. Außerdem sorgt der erweiterte Gimbal mit bis zu 225° Rotation für noch flexibleres Arbeiten im Hoch- und Querformat – ein echter Vorteil für Social-Media-Produktionen.

Vergleich zur DJI Mini 4 Pro

Im Überblick bringt die Mini 5 Pro gegenüber der Mini 4 Pro:

  • größeren 1”-Sensor statt kleinerem CMOS-Sensor

  • deutlich verbesserte Low-Light-Performance

  • mehr Videooptionen (u. a. 4K/120fps, 5.4K)

  • längere Flugzeiten (36 bzw. 52 Minuten statt max. 34)

  • optimierte Hinderniserkennung durch LiDAR

  • Gimbal mit erweitertem Schwenkbereich

Fazit

Die DJI Mini 5 Pro zeigt eindrucksvoll, dass die Mini-Serie längst keine reine Einsteigerklasse mehr ist. Sie kombiniert die Vorteile einer Drohne unter 250 Gramm mit Funktionen, die bisher in höheren Klassen angesiedelt waren. Für Copterpiloten bedeutet das: weniger Einschränkungen – mehr Bildqualität – mehr Sicherheit.

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Bundesverband Copter Piloten e.V. (BVCP)

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