Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Biene mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

Albert Einstein

Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Bestand an Bienen in den letzten Jahren drastisch zurück gegangen ist. Nicht wenige vermuten, das liegt an den Umwelteinflüssen, gestiegenen Agrar-Nutzflächen oder der Verwendung von Pestiziden in der Landwirtschaft. Vielleicht ist es auch nur eine Krankheit der Bienen. Tatsache ist aber, dass uns das alle betrifft – existenziell.

Vielleicht können da ja bald die findigen Köpfe der Universität Cambridge mit ihrer überraschenden Lösung aus der Welt der Micro-Drohnen helfen, auch wenn es bei der Roboter-Biene erst noch um einfachere Einsatzzwecke und dem Andocken mittels elektrostatischer Haftung geht.

Inzwischen ist das realer geworden! Hier noch ein interessanter Artikel über die von japanischen Chemikern erforschte Bestäubung per Mini-Drohne.

2 Kommentare
  1. Author
    Christoph Bach 10 Monaten ago

    Das kann ich nur voll und ganz unterschreiben. Leider zeigt die Realität, dass der Mensch meist erst reagiert, wenn es wirklich zu spät ist. Dass Bienen sterben und welche Folgen das für die Umwelt und letztlich auch uns haben kann, ist seit Einstein bekannt, aber scheinbar noch nicht vielen bewusst.

    Copter nützen vielerorts indem sie z.B. auf umweltverträglichere Art und Weise ein Bewirtschaften von Agrarflächen ermöglichen. Durch genauere Vorabanalysen die ein gezielteres und verringertes Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln erlaubt oder ganz auf biologische Schädlingsbekämpfung setzt (siehe Trichogramma-Ausbringung)

    Insofern sehe ich den Artikel zum einen als ein Warnruf: „Ja, sowas ist inzwischen möglich, aber wollen wir das wirklich? Wenn nicht, sollten wir uns schnellstens ändern!“ zum anderen als Gegenpol zur negativen Medienpresse, die immer nur auf das Gefährdungspotenzial der Copter abzielt mit dem Hinweis: „Schaut mal, Ihr redet immer über die Gefahren der Copter, dabei stellt der Mensch die eigentliche Gefahr dar. Wenn er sich in seiner selbstzerstörerischen Unbekümmertheit nicht ändert, können wir am Ende noch froh sein, wenn uns die Mini-Copter retten.“

    Natürlich würden wir uns alle das anders wünschen. Die Frage ist, sehen wir die Gefahr wirklich und was tun wir dagegen? Mir wären Bienen deutlich lieber…

  2. Mogi 10 Monaten ago

    Copter als Ersatz für Insekten… Eine Vorstellung die mehr an einen Alptraum erinnert als an Artenvielfalt und Leben.. Copter sollten eher dafür verwendet werden dem Artensterben auf die Spur zu kommen wie zum Beispiel zum Dokumentieren von Umweltverfehlungen. Dazu wäre es aber nötig das zuständige Behörden und Gerichte Bildmaterial als Beweismittel anerkennen und dem Verursacher der Umweltverfehlung empfindliche Strafen auferlegt! Leider werden Straftaten gegen unsere Mitwelt nur bei drastischen Verfehlungen verfolgt. Während kleinere Sünden die in der Masse ein vielfaches mehr an Schäden in der Umwelt anrichten häufig gar nichts nach sich ziehen. Wie dem auch sei, man sollte eher darüber Nachdenken die Ursache zu beseitigen. Auswirkungen haben immer den Fakt das, wie in diesen Fall Arten bereits unwiederbringlich verschwunden sind.

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Bundesverband Copter Piloten e.V. (BVCP)

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